Energetische Sanierung
6. Juni 2014

Der diesjährige Winter hat besonders lange für kalte Temperaturen gesorgt. Damit steht jetzt dem Frühjahrsputz nun nichts mehr im Weg. Die ersten Sonnenstrahlen kommen für eine gründliche Reinigung der eigenen vier Wände gerade richtig.

Jetzt kann es durchaus einmal vorkommen, dass manche Wohnungseigentümer oder Mieter vor einer unangenehmen Überraschung stehen. In ungeheizten Räumen oder an Kältebrücken kann sich Schimmel gebildet haben.

Schimmel ist auch im Neubau möglich

Natürlich sind vor allem Altbauten einem höheren Schimmelrisiko ausgesetzt. Doch in den letzten Quartalen wurden verstärkt Fälle von Schimmel im Neubau registriert. Noch ist die Ursache nicht hinreichend für diese Tendenz geklärt, doch Beobachter und professionelle Bauunternehmen vermuten den engen Zeitplan einiger leichtfertiger Unternehmen. Diese schwarzen Schafe versuchen mit Billiglösungen den Hausbau schnellstmöglich abzuschließen. Hierbei kann es durchaus vorkommen, dass bei Bezug die Wände noch nicht ausgetrocknet sind. Wenn an der falschen Stelle gespart wird, sorgen Lücken und Nischen bald für feuchte Wände.

Schimmelsporen: Wann wird es gefährlich?

Schimmel ist eine Pilzart und hat zwei Gesichter. Die meisten Schimmelarten sind für den Menschen nicht sichtbar und einige lieferten sogar die Grundlage für die ersten Penicillin Präparate. Dagegen können andere Schimmelpilze vor allem Lebensmittel befallen.

Bis auf einzelne Ausnahmen wie harter Käse müssen die giftigen und verdorbenen Lebensmittel entsorgt werden. Im Haus wird es schließlich gefährlich, wenn sich schadhafter Schimmel in schlecht isolierten Gebäuden ausbreitet.

Nasse Tapeten an Fenstern, feuchte Klebstoffe und schlecht isoliertes Holz auf Dachböden sind ideale Nahrungsquellen für Schimmel im Haus. Wenn der Schimmel auf Kunststoffen oder in kleinen Ecken noch selbst entfernt werden kann, ist bei allen anderen Fällen meist ein zertifizierter Spezialist die einzige Lösung. Besonders wenn ein Kinderzimmer befallen ist, sollte das Eigenheim von einem Fachmann gründlich untersucht werden.

Energieeffizientes Sanieren lohnt sich

Viele Spezialisten aus der Baubranche können heutzutage beinahe alle Fälle von Schimmel kompetent beheben. Die Sanierung ist dann jedoch mit größeren Ausgaben verbunden, die neue Eigenheimbesitzer mitunter nur schwer aufbringen können. Es gibt zwar einige Frage-Communitys im Internet wie z.B. frag-mutti.de zum Thema Schimmel welche die grundlegenden Fragen beantworten, doch meist geht die effektive Bekämpfung von Schimmel über das Wissen der Laien hinaus.

Daher lohnt es sich, so früh wie möglich Schadensfälle im Haus zu melden. Für Baumängel haftet nämlich der Träger. Experten warnen auch bei schlüsselfertigen Häusern vor einer voreiligen Abnahme. Es hat sich nämlich gezeigt, dass vor allem über den Winter fertiggestellte Häuser eine gefährliche Restfeuchte aufweisen können. Auch beim Thema Altbau lohnt sich für die Eigentümer ein energieeffizientes Sanieren. Bereits kleine Investitionen an Fenster und Rollladen verbessern das Raumklima und den Schallschutz. Einspareffekte zeigen sich dann sogar bei der Öl- oder Gasrechnung.

Hafner Oswald

Sachverständiger für Erkennung
Bewertung und Sanierung von Schimmelpilzschäden 

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